Instagram Hacks #05 – Content Ideen finden die perfekt passen

Content Ideen

Hey ihr Lieben, heute gibt es einen neuen Beitrag von mir, diesmal geht es darum, wie man Content Ideen findet. Man kann die Beispiele nicht so gut verallgemeinern, sondern man muss sich natürlich das heraussuchen, was zu einem passt. Genau das müsst ihr auch mit meinem Content Ideen machen.

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Warum benötige ich Content Ideen?

Das ist die wichtigste Frage, die man sich am Anfang stellen sollte: Warum benötigt man Content Ideen? Content Ideen sind dafür da, dass deine Ideen für Blogbeiträge nicht ausgehen und du trotzdem noch genug Zeit hast für Gliederung, Design, Texte, Bildauswahl und Korrektur, solltest du dir einen Contentplan mit Content Ideen machen. Hier bei diesem Beitrag ist es wichtig zu sagen, dass du nur solche Content Ideen bekommst, die du auch wirklich umsetzen kannst. Manchmal wirken Ideen von anderen Bloggern oder Influencern einfach unerreichbar.

Da muss ich euch ein Geheimnis verraten. Sie wirken nicht nur so, sondern sie sind auch vollkommen unerreichbar. Vorschläge wie Interviews mit Meinungsführern zu deinem Thema oder Podcast-Reihen sind vermutlich wenig hilfreich, wenn du noch am Anfang stehst. Hier solltest du genau darauf achten, was zu dir passt und was dich vielleicht eher stresst. Stress dich nicht mit deinen Artikeln! Überfordere dich nicht selbst!

Denn wenn du dir den Stress schon machst, wenn du am Anfang bist und keiner deine Texte liest, wie wirst du dann sein, wenn mehrere Tausend Menschen deine Texte lesen. Die aufwendigen Texte kannst du dann immer noch schreiben.

Zuerst einmal solltest du immer so bleiben wie du bist und dich nicht verstellen. Bei jeder Content Idee, die in deinen Kopf kommt, musst du auch immer darauf achten, ob es deine Zielgruppe interessiert. Deine Zielgruppe ist eigentlich von dem angesprochen, was du so magst, da sie sonst nicht deine Texte lesen würden. Deshalb mach weiter so, allerdings investiere etwas Planung. Denn ich denke, wenn du das hier gerade liest, weißt du nicht wie du das machen sollst.

Content Ideen

Hier kommen nun einige Vorteile von einem Content Planer:

  • Du weißt ganz genau du was veröffentlichen musst und was du noch schreiben musst. Das ist total wichtig für deinen Überblick. Habe ich über ein bestimmtes Thema schon geschrieben? Dafür gibt es den Content Planer, der mit seinem Content Ideen auf alles eine Antwort gibt. Wenn du auch deine schon abgearbeiteten Themen in deinem Plan archivierst, vermeidest du Doppelungen und musst nie lange suchen.
  • Du fragst dich was du auf Instagram posten sollst, weil du jeden Tag etwas posten möchtest. Das ist eine gute Frequenz, aber du hast keine Ahnung, was du posten sollst? Dann postest du einfach irgendwas, weil bei langem Überlegen nichts dabei rumgekommen ist. Dann kommt ein qualitativ schlechtes Bild und dir laufen die Leute weg. Genau dabei helfen dir deine Content Ideen.
  • Gerade wenn eine stressige Phase kommt, wie bei mir die Klausurenphase kannst, du mit den Content Ideen trotzdem alles unter einen Hut bekommen. Genau das kannst du auch machen, wenn du zwei Wochen in den Urlaub möchtest. Wenn du schon weißt, worüber du in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten schreiben willst, kannst du die Posts schon früh vorbereiten und einplanen. Das gilt sowohl für deinen Blog als auch für deine Social Media Kanäle.
  • Es gibt nichts Schlimmeres, als das Gefühl das man eine Seite oder einen Blog nicht versteht und genau das kann man mit den Content Ideen verhindern. Bau alle diese Ideen aufeinander auf. Hier sollte man mit den Basics anfangen und dann immer detaillierter werden. Damit du nicht von A zu F und zurück zu B springst, hilft eine gute Planung. So verringerst du auch das Risiko, dass deine Besucher dich verlassen, weil sie dich nicht verstehen. Zugegeben, dieser Punkt gilt eher für Blogs als für Social Media
  • Besonders wichtig ist es, dass man die jeweilige Saison aufgreift. Allerdings hat man den Frühling verpasst, wenn man den Beitrag im Juli hochlädt. Wenn du dir mit den Content Ideen früh genug Mühe gibst und dir schon einen Plan machst, dann kannst du alles rechtzeitig vorbereiten. Übrigens bald ist Ostern wieder an der Reihe, also überlege dir schon mal deine Content Ideen dafür.
  • Wenn du zu viel willst, machst du am Ende gar nichts richtig. Damit habe ich leider auch Erfahrungen. Überlege dir Content Ideen, die dir am besten gefallen. Diese kannst du dann der Reihe nach abhaken und so schaffst du dann doch alles. Die Content Ideen helfen dir dabei, einen roten Faden zu behalten und zu wissen was gerade wichtig ist.
  • Mich stresst nichts mehr als nicht zu wissen, worüber ich schreiben will. Mit den Content Ideen musst du nicht ständig drüber nachdenken, was du schreiben möchtest. So hat man außerdem nicht diesen Druck, dass man „Heute unbedingt etwas posten muss“. Wenn du dir einen Plan zurechtlegst, fällt das weg, weil du dich nur an deinen geplanten Posts entlanghangeln musst.
  • Du musst zu einem bestimmten Zeitpunkt einen Beitrag veröffentlichen oder abgeben und dir fällt einfach nichts dazu ein. Wenn man sich diese leere Seite dann anschaut, weiß man manchmal auch nicht mehr weiter. Damit dieses weiße Blatt überhaupt nicht existiert, gibt es den Content Plan mit den Content Ideen. So kann man dann wenigstens schon den Titel hinschreiben und mit dem Suchen beginnen. Dann weißt du schon was du schreiben sollst.
  • Es kommt immer darauf an, wann du etwas postest. Deine Leser lieben es, wenn deine Beiträge regelmäßig um die gleiche Uhrzeit kommen. Außerdem sind die einzelnen Plattformen darauf aus, dass man wirklich regelmäßig posten muss, weil jeder etwas sehen möchte. Sonst werden sie schnell nicht mehr wiederkommen. Wenn du deine Inhalte planst, weißt du genau, bis wann was fertig sein musst und kannst die Content-Erstellung entsprechend in deine To-Dos einklinken.
Content Ideen

Was ist ein Content Plan?

Eine gute Frage, die ich euch ganz leicht beantworten kann. Bei einem Content Plan ist quasi die Anleitung für dein Content-Marketing. Du kannst mit dem Plan, wie der Name schon sagt, planen. Das bedeutet natürlich nicht nur das du Texte planen kannst, sondern auch deine restlichen Content Ideen.

Dabei kannst du einen Plan für alle Kanäle erstellen oder pro Kanal einen Plan. Solltest du die zweite Variante wählen, musst du aber darauf achten, dass alle Kanäle aufeinander abgestimmt sind.

Was genau braucht ihr für einen Content Plan?

  • Veröffentlichungsdatum
  • Aktueller Status
  • Titel
  • Zielgruppe
  • Inhalt – Worum soll es grob gehen?
  • Call-to-Action – Was soll der Nutzer danach tun?
  • Ggf. Format (Text, Video, Bild, Podcast)
  • Bei mehreren Autoren: Verantwortlicher
  • Beim Blog außerdem: Keywords

Wie erstelle ich einen Plan für Content Ideen?

Das ist wirklich nicht schwer einen Content Plan zu erstellen. Ihr wisst nun schon, was alles reingehört. Hier gibt es allerdings verschiedene Arten diesen Plan mit den Content Ideen zu erstellen. Jede einzelne hat auch ihre Berechtigung. Du musst wissen, welche deine Methode die richtige ist, mit der du dich am wohlsten fühlst. Verzweifle also nicht, wenn dein erster Versuch noch nicht zu 100% erfolgreich ist.

Welche Hilfsmittel nutze ich für einen Content Plan?

Es gibt hier vier verschiedene Varianten, die ich euch jetzt hier vorstelle, mit denen man die Content Ideen planen kann.

Kalender

Das ist die einfachste Variante, du nimmst dir einen Kalender und füllst den per Hand aus. Ob du dabei einen Buchkalender, einen Taschenkalender oder einen Wandkalender nimmst, ist ganz egal. Ich hab mir ganz am Anfang immer schöne Kalender-Vorlagen von Canva heruntergeladen und da alles eingetragen. Ich habe mittlerweile alles auf einen Outlookkalender umgestellt, da dort alles miteinander synchronisiert wird. Hier reicht auch ein einfacher Kalender.

Wenn es dir wichtig ist, dass du mit Papier arbeitest und einfach etwas zum Anfassen haben möchtest, fährst du mit dieser Methode ziemlich gut.

Excel-Datei

Hier ist eine weitere Variante, mit der man digital arbeiten kann und man auch synchronisieren kann, was man gemacht hat. Du legst dir einfach eine Excel-Tabelle an. Das Schöne ist: Dafür gibt es mittlerweile tolle Vorlagen, die dich direkt auf wichtige und kuriose „Feiertage“ hinweisen. Oder wusstest du schon, wann Jogginghosentag ist?

In Excel hast du alle Kanäle auf einen Blick. Du hast hier die Möglichkeit sowohl deine Inhalte, als auch die Verbreitung (Blog, Social Media, Newsletter,…) an einem zentralen Ort zu planen.

Man kann zum Beispiel alle Monate in einem großen Tabellenblatt aufzeichnen. Du kannst dir aber auch für jeden Monat ein eigenes Blatt anlegen. Was hier auf jeden Fall noch fehlt, ist der aktuelle Status, aber selbst das ist in den meisten Vorlagen schon picobello fertig.

Google Docs

Google Docs ist im Prinzip dasselbe wie Excel – nur eben in einer Cloud. Damit ist dein Redaktionsplan nicht mehr nur lokal auf deinem PC, sondern du kannst von überall darauf zugreifen. Das kann man mittlerweile mit Excel auch machen.

Trello

Die vierte Option ist ein Projektmanagement-Tool. Trello ist kostenlos, übersichtlich, leicht zu verstehen und einfach superpraktisch! Im ersten Schritt meldest du dich an. Wenn du dann auf dein Dashboard kommst, kannst du deine Boards anlegen. Für jeden Kanal ist es besser ein eigenes Board anzulegen. Bei mir gibt es z.B.: Blog, Instagram, Pinterest und Facebook.

Auf den einzelnen Boards kannst du dann Listen (=Oberkategorien) erstellen. Je nach Kanal können die ganz unterschiedlich sein. Bei Instagram kann es sinnvoll sein, Tage oder Monate als Oberkategorie zu wählen. Bei einem Blog solltest du vielleicht eher nach der Geplant – in Produktion – erledigt anordnen. Neben den schon geplanten Artikeln sammle ich hier auch alle meine Ideen – geordnet nach Themengebiet.

Die Listen füllst du dann mit Karten. Was genau die Karten sind, hängt natürlich von den Listen ab. Jede Karte kannst du mit einem Label (z.B. für verschiedene Content-Kategorien) und einer Deadline versehen. Wenn du das Kalender-Power-Up aktivierst, siehst du sogar auf einen Blick, wann was fällig ist. Um dir die Arbeit zu erleichtern, kannst du die einzelnen Karten ganz einfach per Drag and Drop verschieben. Fängst du mit einem neuen Artikel an, ziehst du ihn einfach in die nächste Liste rüber. Willst du deine „Geplant“-Liste wieder auffüllen, ziehst du einfach passende Ideen rüber. Die verschiedenen Themenbereiche kannst du dann durch Label auch weiter kennzeichnen, um deine Planung so noch übersichtlicher zu machen.

Wie viele Content Ideen benötigt man?

Hier muss man einen perfekten Mittelweg finden zwischen „ich plane schon für die nächsten paar Jahre und habe gar keine Zeit für den Content überhaupt“ und „oh, Planung bedeutet nicht, dass ich mir heute schon Gedanken über morgen mache?“.

Deshalb musst du einfach den perfekten Weg für dich geben. Hier solltest du ca. drei Monate einplanen. Hierbei hängt es aber auch davon ab, wie viele Beiträge du hochladen möchtest in der Woche, bzw. im Monat. Wenn du nur einen Beitrag in der Woche hochlädst, dann bringt dir eine monatliche Planung auch nicht viel. Wenn du jede Woche bloggst, dann hast du mit einem Monat einiges abgedeckt. Hier sollte man allerdings etwas großzügiger planen.

Bei Instagram und Pinterest reicht meiner Meinung nach ein Monat im Voraus. Wenn du gerade im Flow bist, kannst aber auch hier länger planen. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Content einfach irgendwie nicht mehr passte, wenn ich ihn schon so weit in die Zukunft geplant hatte. Irgendwas hat sich immer geändert.

Bei Instagram kann man stattdessen eine Ideen Liste machen. Da kann man alles eintragen, was einem einfällt und man lässt es bis zur nächsten Planungsphase liegen. Lese ich zum Beispiel in einer Facebook-Gruppe eine Frage, die viele zu beschäftigen scheint, kommt das Thema auf meine Liste. Manches davon nutze ich wahrscheinlich nie, aber im Notfall kann ich darauf zurückgreifen. In meinen Planungsphasen ordne ich die Themen, die mir am passendsten erscheinen, dann in den richtigen Plan ein.

Jetzt teile ich euch noch ein paar Content Ideen, die ich hier zeigen möchte.

Beispiele für Content Ideen

Stelle ein Buch vor
Teile ein Zitat
Notizbuch (+ Stift)
deine Brille
Handy (mit eingesteckten Kopfhörern)
Foto deiner (handgeschriebenen) To-do-Liste
ein Ausschnitt deines Kalenders
Foto deiner Visitenkarte
Foto deines gesamten Arbeitsplatzes
Tisch + Stuhl
Laptop (evtl. + Prop wie Brille, Stift, Kaffeetasse etc.)
Laptop + Ladekabel
Foto deines Bildschirms (während du auf deiner eigenen Website surfst)
Maus
dein Brand Board
Klemmbrett
Foldback-Klammern
Büroklammern
Holzklammern
etwas aus Büroklammern legen
Reißzwecken
Tastatur
Gib hilfreiche Informationen weiter
Starte ein Gewinnspiel
Mache eine Challenge
Stelle dich und/oder dein Team vor
Erlaube einen Blick hinter die Kulissen
Nimm deine Follower mit durch einen typischen Tag
Nimm deine Follower mit auf Events
Erkläre, was du eigentlich machst
Teile Erfolge und Meilensteine
Stehe zu deinen Fehlern
Sei dankbar
dein Mood Board
Teile Kundenfeedback
Frage nach Feedback
Löse ein Problem
Verrate mit welchen Tools du arbeitest
Entlarve einen Mythos
Mach auf dein Angebot aufmerksam
Beantworte häufig gestellte Fragen
Stelle eine Frage
Zeige dich oder dein Produkt im Einsatz
Nutze User-Generated Content
Berichte von aktuellen Entwicklungen
Liefere harte Fakten
Teile eine Infografik
Ein bisschen Spaß muss sein
Starte eine Mitmach-Aktion
Gehe live
Ehre einen besonderen Tag
Teile deinen neuen Blogpost
Poste eine Mini-Liste
Weise auf Events in deiner Branche hin
Drehe ein Video
während du einen Vortrag hältst
während du mit Kunden telefonierst
wie du Notizen machst
Unboxing von Visitenkarten, Papeterie …
Selfie von dir mit Partner (falls er es zulässt)
Selfie von dir mit Kind (ich zeige niemals die Gesichter meiner Kinder, sondern nur Auschnitte, auf denen sie nicht
zu erkennen sind.)
Selfie von dir mit Haustier
Bild deiner neuen Haarfarbe
Bild deiner Tattoos
deine Beine im Bett, in Jeans, am Pool, auf deinem Schreibtisch
deine Hand auf der Tastatur, an der Kaffeetasse
mit Laptop im Bett
mit einem Buch, das du gerade liest
Hochzeitsbilder, Geburtstagsbilder, Urlaubsbilder aus der Vergangenheit → #throwbackthursday
Selfie von dir
Du vor deinem Laptop
Starte eine Posting-Serie
Mache ein Interview
Erzähle etwas Persönliches
Veranstalte ein Quiz
Teile deine Mission
Poste was Kurioses
Mache ein Shout-Out
Teile dein Learning der Woche

Das war es mit meinem Beitrag über Content Ideen. Ich hoffe, dass euch der Beitrag gefällt und dass ihr die Content Ideen auf euer Instagramprofil anwendet. Ich versuche es auch auf meinem Instagramaccount anzuwenden. Ich freue mich über einen Kommentar von euch. Außerdem wünsche ich euch noch einen schönen Tag und bleibt gesund.

Eure Luisa

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Content Ideen

3 Idee über “Instagram Hacks #05 – Content Ideen finden die perfekt passen

  1. Katrin testet für Euch sagt:

    Hallo Luisa,
    ich gebe ehrlich zu, da habe ich mir echt noch keine Gedanken darüber gemacht, aber ich verstehe den Sinn der dahinter hängt und finde es schön, dass Du so einen Beitrag mal bringst – echt Interessant !

    Vielen Dank und ich werde wohl über einige Sachen nachdenken, ob ich das auch so umsetze 😉

    LG und schönen Ostersonntag
    Katrin

  2. Milli sagt:

    Ich finde es auch wichtig einen groben Plan zu haben. Gerade wenn es privat oder beruflich stressig ist, macht es Sinn vorgeplant zu haben. Denn so leidet das Hobby nicht ganz so arg und wenn wieder ausreichend Zeit ist, lässt sich viel leichter wieder richtig einsteigen.

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

  3. Pingback: Instagram Insights - Instagram Hacks #06 | ALLABOUTLUISA

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